Das bergische Symbol

Einst ein nützliches Dauergebäck – also "Ganzjahres-tauglich", entwickelte sich der Burger Brezel zum Symbol für bergische Gastlichkeit, die privat wie in vielen Lokalen in der umfangreichen, köstlichen Bergischen Kaffeetafel (sozusagen ein Tisch-Buffet) gipfelte. Und als oft sehr großes Exemplar wurde es vor allem von Kindern stolz um den Hals gehängt nach Hause getragen, wenn sie mit ihren Trippelschritten oft nach stundenlanger Wanderung die Burg hoch über den Wupperklippen erreicht hatten. 

1795 wurde die erste Brezel gebacken, und bis heute ist wirklich jedes einzelne Exemplar mit dem gleichen Rezept und vor allem per Hand geformt und gebacken worden. Übrigens, die Brezel werden nicht geflochten, sondern gesponnen, so nennt man das Zwirbeln des Mittelsteges. Beliebt ist, das knackige Gebäck in Kaffee oder Kakao/Milch zu "stippen", also zu tunken. Dann wird es wunderbar zutschig-weich. 

Viele schöne Erinnerungen

Wir hatten über Zeitungen aufgerufen, uns  persönliche Erinnerungsbilder vom "Orden des Bergischen Landes", dem Prachtbrezel zu senden, mit dem man als Kind geschmückt wurde. Eine Flut von Bildern erreichte uns. Die typischsten oder individuellsten haben wir für diese Broschüre ausgesucht. Allen Einsendern unser herzlicher Dank. 

Wir haben bei den Zuschriften und Kontakten oft erfahren, wie sich mit dem Brezel so manche Kindheits-Erinnerung verbindet, die bis heute positiv nachwirkt.

Alles, was es über den Brezel zu wissen gibt, viel Interessantes und amüsante Details liest und sieht man in dieser Broschüre. So kompakt ist der Burger Brezel bisher noch nie dargestellt worden.

Und – ja, richtig: Im Gegensatz zur süddeutschen Sprachvariante heißt es nicht "die Brezel", sondern "der Brezel". 




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Solinger Tageblatt, 4. März 2017
Solinger Tageblatt, 4. März 2017